Chancen, Kosten, Risiken
- Mieteinnahmen
- Tilgung senkt deine Schuld
- Sachwert, dessen Preis steigen oder fallen kann
- Kreditrate
- Hausgeld und Rücklagen
- Kaufnebenkosten beim Kauf
- Zeit für Mieter und Verwaltung
Verluste sind möglich. Plane eine Rücklage außerhalb der Immobilie ein und kauf nur, wenn du die monatliche Zuzahlung auch bei Leerstand oder höheren Zinsen tragen kannst.
Risiken, die du kennen musst
- Leerstand
- Keine Miete, Rate und Hausgeld laufen weiter, dazu die sonst umlagefähigen Nebenkosten.
- Mietausfall
- Der Mieter zahlt nicht; eine Räumung kann dauern und kosten.
- Wertverlust
- Preise können fallen, etwa durch Zinsen, Lage oder Zustand.
- Unerwartete Reparaturen
- Heizung, Bad, Wasserschaden in deiner Wohnung zahlst du selbst.
- Sonderumlagen
- Reicht die Rücklage der Gemeinschaft nicht, zahlen alle Eigentümer nach.
- Sanierungsbedarf
- Dach, Fassade, Leitungen, energetische Pflichten.
- Höhere Zinsen
- Bei der Anschlussfinanzierung kann die Rate deutlich steigen.
- Schlechte Lage
- Geringe Nachfrage bedeutet längeren Leerstand und schwierigen Verkauf.
- Überhöhter Kaufpreis
- Ein zu teuer gekauftes Objekt holt das oft lange nicht auf.
- Negative monatliche Liquidität
- Du zahlst jeden Monat zu, über viele Jahre.
- Eingeschränkter Wiederverkauf
- Ein Verkauf dauert und kostet, eine Immobilie ist kein Tagesgeld.
Was passiert, wenn die Wohnung leer steht?
Die Miete fehlt, Rate und Hausgeld laufen weiter, und die Nebenkosten, die sonst der Mieter zahlt, trägst du selbst. Deshalb gehört eine Rücklage dazu.
Was ist eine Sonderumlage?
Eine Zahlung, die die Eigentümergemeinschaft zusätzlich beschließt, wenn die Erhaltungsrücklage für eine Maßnahme nicht reicht. Die Protokolle der Eigentümerversammlungen zeigen, ob so etwas absehbar ist.
Welche Unterlagen solltest du vor einem Kauf prüfen?
Unter anderem:
- Grundbuchauszug
- Teilungserklärung
- Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen
- Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung
- Höhe der Erhaltungsrücklage
- Mietvertrag und Mietzahlungen
- Energieausweis und Wohnflächenberechnung
Wie sichere ich eine vermietete Wohnung ab?
Als Vermieter trägst du Risiken, die sich zum Teil versichern lassen. Hier bin ich seit 2015 zu Hause.
- Vermieterrechtsschutz
- Hilft bei Streit mit Mietern, etwa um Mietzahlungen, Nebenkosten oder eine Räumung. Wartezeiten und Ausschlüsse beachten. Mehr zum Vermieterrechtsschutz · Absicherungs-Check
- Eigentümer- und Immobilienrechtsschutz
- Für Streit rund um die eigene Immobilie, zum Beispiel mit Nachbarn oder in der Eigentümergemeinschaft, je nach Vertrag. Absicherungs-Check Immobilienrechtsschutz
- Wohngebäudeversicherung
- Bei einer Eigentumswohnung meist von der Gemeinschaft für das ganze Haus abgeschlossen. Prüfe im Wirtschaftsplan, ob sie besteht und was sie abdeckt.
- Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht
- Schützt, wenn durch das Grundstück jemand zu Schaden kommt. Bei Eigentumswohnungen oft über die Gemeinschaft geregelt; für dein Sondereigentum lohnt ein Blick in deine eigene Haftpflicht. Allgemeiner Absicherungs-Check