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Ratgeber · Familien- und Existenzabsicherung

Ratgeber Familien- und Existenzabsicherung

Für wen das Thema wichtig ist, worauf es ankommt, typische Fehler und Antworten auf häufige Fragen.

Für wen

Für wen das besonders wichtig ist.

Junge Familien

Mit dem ersten Kind ändert sich, wer von wessen Einkommen abhängt.

Alleinerziehende

Ein Einkommen trägt alles. Fällt es aus, gibt es keinen zweiten Plan.

Paare mit Immobilienkredit

Die Rate läuft weiter, auch wenn ein Einkommen wegfällt.

Berufseinsteiger

Jung und gesund ist ein guter Zeitpunkt für Berufsunfähigkeit und Unfall.

Selbstständige mit Familie

Ohne Arbeitgeber gibt es weniger Absicherung von außen.

Gut zu wissen

Worauf es ankommt.

Gesundheitsfragen

Bei Berufsunfähigkeit und Unfall stellt der Versicherer beim Abschluss Gesundheitsfragen. Beantworte sie vollständig und ehrlich, sonst riskierst du im Ernstfall den Schutz.

Früh anfangen

Der Gesundheitszustand beim Abschluss zählt. Wer jung und gesund ist, hat meist bessere Chancen auf guten Schutz zu tragbarem Beitrag.

Was der Staat zahlt

Gesetzliche Unfallversicherung bei Arbeits- und Wegeunfällen, Erwerbsminderungsrente unter strengen Voraussetzungen (§ 43 SGB VI). Das reicht für den gewohnten Lebensstandard oft nicht.

Unfall ist nicht Krankheit

Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit haben Krankheiten als Ursache, nicht Unfälle. Eine Unfallversicherung ersetzt deshalb keine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Absprachen in der Familie

Wer verdient was, wer ist wovon abhängig, was ist schon über den Arbeitgeber abgesichert? Diese Fragen klären wir, bevor wir über Verträge reden.

Regelmäßig anpassen

Hochzeit, Geburt, Hauskauf, Jobwechsel: Mit jeder Veränderung ändert sich, was abgesichert sein sollte.

Aus der Praxis

Häufige Fehler.

Unfall statt Berufsunfähigkeit

Die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit haben Krankheiten als Ursache, keine Unfälle.

Gesundheitsfragen zu knapp beantwortet

Unvollständige Angaben können den Schutz im Ernstfall gefährden.

Freizeit der Kinder vergessen

Unfälle in der Freizeit sind gesetzlich nicht versichert.

Nie anpassen

Hochzeit, Geburt, Hauskauf: Die Absicherung von gestern passt nicht automatisch zu heute.

Häufige Fragen

Was mich Menschen dazu fragen.

„Brauchen Kinder eine eigene Unfallversicherung?“

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Kita, Schule und den Weg dorthin, nicht die Freizeit. Ob eine private Kinderunfallversicherung sinnvoll ist, hängt davon ab, was bei bleibenden Folgen auf euch zukäme.

„Reicht eine Unfallversicherung statt einer Berufsunfähigkeitsversicherung?“

Nein. Die Unfallversicherung zahlt nur nach Unfällen. Viele Fälle von Berufsunfähigkeit haben Krankheiten als Ursache.

„Was zahlt der Staat, wenn ich nicht mehr arbeiten kann?“

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn du weniger als sechs bzw. drei Stunden täglich irgendeiner Arbeit nachgehen kannst (§ 43 SGB VI). Den eigenen Beruf schützt sie nur noch für vor dem 2. Januar 1961 Geborene.

„Ist die ganze Familie in einer Haftpflicht versichert?“

In einem Familientarif in der Regel ja: Partner und Kinder, auch volljährige Kinder in der ersten Ausbildung. Die Details stehen in den Bedingungen.

„Womit sollten wir anfangen?“

Mit der Haftpflicht und der Frage, wie das Einkommen gesichert ist. Danach kommen Unfall und weitere Bausteine. Auch ‚das brauchen wir nicht‘ ist ein mögliches Ergebnis.

„Kann ich auch mit Vorerkrankungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen?“

Manchmal, mit Zuschlag oder Ausschluss, manchmal nicht. Das hängt vom Einzelfall ab. Wichtig ist, die Gesundheitsfragen vollständig zu beantworten.

Persönlich

Lieber im Gespräch klären?

Kostenlos und unverbindlich, per Telefon, Video oder vor Ort in Nürnberg.

Quellen

Stand: 29. Oktober 2026. Verfasst von Galal Sattar, Versicherungsfachmann in Nürnberg. Diese Seite gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine individuelle Beratung. Leistungen, Wartezeiten und Ausschlüsse richten sich nach den Bedingungen des jeweiligen Tarifs. Als gebundener Versicherungsvertreter biete ich die Produkte der Versicherer an, für die ich tätig bin, siehe Erstinformation.